Europe is our future – we must strengthen and finally complete it

Dear friends and interested parties of the IEM,
 
The shock of Trump’s words runs deep.

The very likely Republican US presidential candidate is inviting the world’s biggest, imperial-minded, warmongering dictator on our doorstep to “do as he pleases”, saying that the USA will not intervene.

This is in fact an “Invitatio ad bellum” – an invitation to war in Europe to Vladimir Putin. It minimizes his risk of being effectively stopped or deterred in his foray through Central Europe.

How can an American presidential candidate even think this, let alone say or do it?

It destroys the defensive power of the NATO alliance, is actually a “betrayal of the alliance” and potentially leads to our downfall again, another world war started and mainly in Europe.

How do we want to and should we survive this? In any case, we must unite closely as Europeans – establish a European Sovereignty to defend ourselves..

On the occasion of the security conference in Munich, the upcoming European elections and the other important elections in 2024, we would like to share some news and thoughts with you.
 
 

Demands on the candidates and criteria for the European elections on 9 June 2024

Strengthening and completing Europe internally means, above all, correcting the failures of the last 10 years,
such as

  1. Coping with the constant waves of migration with even more deaths in the Mediterranean. For many years, the EU has proved incapable of acting on this most important issue and is jeopardising the democratic and constitutional structures of the member states due to the rise of right-wing populism and the lack of solutions. 
It is appalling how long asylum seekers and migrants of all kinds and backgrounds have to wait – after arriving here under the most dangerous conditions – to finally be able to take up work. 
Instead, they have to loiter in the harbours and railway station districts of the cities and of course receive social support, but everyone feels that they are somehow in a threatening situation. Europe does not set clear migration limits and conditions. No wonder the right-wing extremists are gaining ground as a result.
  2. Dealing with the external threat posed by Russia’s aggressive dictatorship requires a complete reorganisation of a European defence force that prevents the Russian dictator from threatening us all with war and nuclear weapons. This requires more funding, more joint procurement and joint training. The hesitant, half-hearted support for Ukraine and the gradual behaviour of the individual EU states will only be interpreted in Moscow as a sign of weakness.
  3. The EU states must finally adopt a European constitution and set solutions in motion so that individual national states can no longer hinder the rapid progress of political solutions through vetoes. 
The distribution of competences between the Union, the states and the provinces and municipalities is regulated by the constitution and – like the electoral systems – is ensured by the independent European Court of Justice.
  4. Europe must complete the single market economy. State bureaucracies, companies of all kinds and entrepreneurial start-ups must be accelerated by AI innovations. Everything that can be digitised for the benefit of citizens should be digitised.
  5. European infrastructure, energy production and distribution, communication, currency stability – all of these need to be placed in a common framework in order to find flexible national and regional solutions in accordance with the principle of subsidiarity.
  6. Finally, the European government should take care of solving global climate crises as an original responsibility.

Europe must also be strengthened and completed externally:

a) Externally, Europe needs an active strategic foreign and security policy.
This includes a capability for self-defence and general security against cyber attacks as well as against drones and even continental or submarine-based nuclear weapons. 

 b) But also the ability to conduct a common foreign policy in alliances with democratic and constitutional partners. This requires common foreign policy goals and the common defence of European interests.

c) Europe therefore needs direct transnational elections to an EU Parliament, which elects the European government, and a Senate, which represents the individual member states.

We recommend these 9 points as election touchstones for the upcoming European elections:

migration, Ukrainian war, constitution, single market economy, infrastructure, climate, security, foreign policy, transnational elections  

 

Please also check our website occasionally for the latest 3 news items – a podcast and two live reports.

Best regards and good luck – for all of us in Europe

Your IEM team

Europa ist unsere Zukunft

wir müssen es stärken und endlich vollenden

Liebe Freunde und Interessierte des IEM,

Der Schock der Trump-Worte erschüttert.

Der sehr wahrscheinliche republikanische US-Präsidentschaftskandidat lädt den weltweit größten, imperial denkenden, kriegstreibenden Diktator vor unserer Haustür ein, „zu tun was ihm beliebt”
die USA werde nicht einschreiten.

Das ist tatsächlich eine “Invitatio ad bellum” – eine Einladung zum Krieg in Europa an Wladimir Putin. Es minimiert dessen Risiko, bei seinem Beutezug durch Mitteleuropa wirksam gestoppt oder davon abgehalten zu werden.

Wie kann ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat dies auch nur denken, geschweige denn sagen oder gar tun?

Es zerstört die Abwehrkraft des NATO-Bündnisses, eigentlich ist des ein “Verrat am Bündnis“ und führt potentiell erneut zu unserem Untergang, wieder ein Weltkrieg begonnen und hauptsächlich in Europa.

Wie wollen und sollen wir dies überleben ? Wir müssen uns auf jeden Fall als Europäer eng zusammenschließen – eine europäische Souveränität errichten, um uns zu verteidigen.

Anlässlich der Sicherheitskonferenz in München, den anstehenden Europa-Wahlen und der weiteren bedeutenden Wahlen in 2024, hier einige News und Gedanken dazu.
 

Forderungen an die Kandidaten und Kriterien für die Europa-Wahl am 9. Juni 2024

Europa innerlich zu stärken und zu vollenden heißt vor allem, die Versäumnisse der letzten 10 Jahre zu korrigieren, als da sind:

  1. Die Bewältigung der permanent anrollenden Migrationswellen mit noch mehr Toten im Mittelmeer. Seit vielen Jahren erweist sich die EU in dieser wichtigsten Problematik als handlungsunfähig und gefährdet wegen des ansteigenden Rechtspopulismus und fehlender Lösungen die demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen der Mitgliedsstaaten.
    Es ist erschreckend, wie lange die Asylsuchenden und Migranten aller Art und Richtung – nachdem sie unter gefährlichsten Bedingungen hierher gelangt sind – , warten müssen, um endlich Arbeit aufnehmen zu können.
    Stattdessen müssen sie in den Häfen und Bahnhofsvierteln der Städte herumlungern und erhalten selbstverständlich soziale Unterstützung, aber jedermann fühlt sich durch sie irgendwie in einer bedrohlichen Situation. Es werden von Europa keine klaren Migrationsgrenzen und Voraussetzungen gesetzt. Kein Wunder, dass dadurch die Rechtsradikalen an Zuwachs gewinnen.
  2. Die Bewältigung der äußeren Bedrohung durch die aggressive Diktatur Russlands bedarf einer kompletten Neuaufstellung einer europäischen Verteidigungsmacht, die den russischen Diktator davon abbringt, uns alle mit Krieg und Atomwaffen zu bedrohen. Dazu gehören mehr Finanzmittel, mehr gemeinsame Beschaffung und gemeinsame Ausbildung. Die zögerliche, halbherzige Unterstützung der Ukraine und das schrittweise Verhalten der einzelnen EU-Staaten wird in Moskau nur als ein Zeichen der Schwäche gedeutet.
  3. Die EU-Staaten müssen endlich eine europäische Verfassung beschließen und Lösungen in Gang setzen, sodass nicht mehr einzelne nationale Staaten den zügigen Fortgang der politischen Lösungen durch Vetos behindern können.
    Die Zuständigkeitsverteilung der Union, der Staaten und der Provinzen und Gemeinden regelt die Verfassung und wird – ebenso wie die Wahlsysteme – von dem unabhängigen europäischen Gerichtshof sichergestellt.
  4. Europa muss den marktwirtschaftlichen Binnenmarkt vollenden. Die staatlichen Bürokratien, die Firmen aller Art sowie die unternehmerischen Neugründungen müssen durch KI-Innovationen beschleunigt werden. Alles, was im Sinne der Bürger zu digitalisieren geht, sollte digitalisiert werden.
  5. Die europäische Infrastruktur, die Energieerzeugung und – verteilung, die Kommunikation, die Stabilität der Währung, alles dies gilt es in gemeinsame Rahmenbedingungen zu setzen, um dann nach dem Subsidiaritätsprinzip national und regional flexible Lösungen zu finden.
  6. Schließlich sollte sich die Europäische Regierung um die Lösung globaler Klimakrisen als originäre Zuständigkeit kümmern.

Europa muss auch äußerlich gestärkt und vollendet werden:

a) Äußerlich braucht Europa eine aktive strategische Außen- und Sicherheitspolitik.
Dazu gehört eine Fähigkeit der eigenverantwortlichen Selbstverteidigung und allgemeinen Gefahrenabwehr gegen Cyberangriffe ebenso wie gegen Drohnen bis hin zu kontinentalen oder U-Boot gestützten Atomwaffen.

b) Aber auch die Fähigkeit, in Bündnissen mit demokratischen und rechtsstaatlichen Partnern eine gemeinsame Außenpolitik zu führen. Hierzu bedarf es gemeinsamer außenpolitischer Ziele und gemeinsamer europäischer Interessenwahrung.

c) Daher braucht Europa direkte transnationale Wahlen zu einem EU-Parlament, welches die Europäische Regierung wählt, und eines Senats, der die einzelnen Mitgliedsstaaten vertritt.

Wir empfehlen diese 9 Punkte als Wahl-Prüfsteine für die anstehende Europa-Wahl:

Migration, Ukraine-Krieg, Verfassung, Binnenmarkt, Infrastruktur, Klima, Sicherheit, Außenpolitik, transnationale Wahlen,

 

Bitte schauen Sie auch gelegentlich auf unsere Website mit letzten 3 News – ein Podcast und 2 Live-Berichte.

Beste Grüße und viel Erfolg – für uns alle in Europa

Euer IEM- Team

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